Wussten Sie, dass Sie durch optimale Luftfeuchtigkeit sparsamer heizen können?!

Das menschliche Wärmegefühl wird durch die herrschende Temperatur und die Luftfeuchtigkeit bestimmt. Beträgt der Anteil der Luftfeuchte im Wohnbereich rund 60 Prozent, empfinden die meisten Menschen bereits 20 Grad Celsius als angenehm warm.

Im Vergleich dazu: Liegt die Luftfeuchtigkeit bei rund 30 Prozent, tritt das gleiche wohlige Wärmegefühl erst bei etwa 23 Grad Celsius ein. Das rechnet sich: Pro Grad Drosselung der Heiztemperatur spart man 6 Prozent Heizkosten.

optimale Luftfeuchtigkeit

Optimale Luftfeuchtigkeit

Aber Vorsicht: Mehr als 60 Prozent Luftfeuchtigkeit für Wohnräume ist nicht empfehlenswert, denn es können sich Schimmelpilze bilden.

Um die Feuchtigkeitswerte zu ermitteln, empfiehlt sich ein Hygrometer.

So helfen Sie Schimmel zu vermeiden

In jeder zehnten Wohnung lauert die Gefahr von Schimmelpilzen. Auf etwa 200 Millionen Euro beziffern Fachleute die jährlichen Kosten, die durch Schimmelpilzschäden hervorgerufen werden. Mindestens genauso alarmierend sind gesundheitliche Beeinträchtigungen, die dadurch entstehen können. Durch richtiges Heiz- und Lüftungsverhalten vermeiden Sie diese Schäden.
Wir haben Ihnen die wichtigsten Ratschläge für ein gesundes Raumklima zusammengefasst.

Zur Erklärung von Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzen:

1. Warme Luft bindet mehr Feuchtigkeit als kalte Luft. Werden zum Beispiel Schlaf- und Wohnzimmer unterschiedlich stark beheizt, dringt die warme feuchte Luft in kühlere Räume und die Feuchtigkeit schlägt sich auf den Wänden nieder. Ein Vergleich: Wenn Sie in der gut geheizten Küche eine kalte Limonadenflasche aus dem Kühlschrank nehmen, können Sie beobachten, wie sich sofort die Feuchtigkeit auf der Flasche niederschlägt.

2. Generell gilt, dass die Raumfeuchtigkeit nicht über 60 Prozent liegen sollte. Denn  Kondenswasser entsteht, weil die Luft nur ein begrenztes Maß an Feuchtigkeit aufnehmen kann. Wird diese Grenze überschritten, schlägt sich die Feuchtigkeit an der kältesten Stelle im Zimmer nieder und kann zu Feuchtigkeitsschäden führen.

3. Schimmelpilze wachsen, wo sich feuchte Luft an kalten Oberflächen niederschlägt. Dafür reicht, wenn die relative Luftfeuchtigkeit  längere Zeit 70 bis 80 Prozent beträgt. Schimmel versteckt sich dort, wo keine Luft zirkuliert.

So lüften Sie richtig:

Richtig Lüften

Richtig Lüften

1.    Lüften Sie ausreichend und verringern Sie die Luftfeuchtigkeit.
Idealerweise lüften Sie drei- bis vier Mal am Tag. Sind Sie tagsüber außer Haus, sollten Sie wenigstens zwei Mal am Tag – morgens und abends – Stoßlüften und einen Durchzug erzeugen. Besonders morgens sollten Sie gründlich lüften. Denn durch die Verdunstung von Körperflüssigkeiten wird nachts viel Feuchtigkeit an die Luft abgegeben.
Als Faustregel gilt: Je kühler die Zimmertemperatur, desto öfter muss gelüftet werden.
1.    Stoßlüften ist effektiver als Dauerlüften.
Durch Stoßlüften – also Lüften bei weit geöffnetem Fenster – wird die Raumluft komplett ausgetauscht. Dauerlüften hingegen birgt die Gefahr der Auskühlung des Raumes und der Tauwasserbildung.
2.    Türen zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten.
Sonst kann die aufgeheizte Raumluft in kühle Räume gelangen und es kommt zum Kondensatoreffekt: die Feuchtigkeit kondensiert an kühlen Stellen im Raum.
3.    Geben Sie Ihren Möbeln Freiraum.
Ihre Möbel sollten in einem Mindestabstand von zwei bis vier Zentimetern zur Wand stehen. So kann die Luft zirkulieren und die erhöhte Gefahr der Schimmelpilzbildung wird gedämmt.
4.    Lüften Sie vor allem bei hoher Luftfeuchtigkeit.
Nach dem Kochen, Duschen, Wäschetrocknen und Bügeln in den Wohnräumen erhöht sich die Luftfeuchtigkeit beträchtlich. Lüften Sie zusätzlich während dieser Perioden.
5.    Achten Sie auf Ihre Luftfeuchtigkeit im Raum.
Die Luftfeuchtigkeit in einem Raum sollte nicht mehr als 60 Prozent betragen. Ein Messgerät, das Hygrometer, misst nach Bedarf die Luftfeuchte. Befeuchten Sie die Raumluft nur, wenn es notwendig ist.
Dies ist der Fall, wenn die Luftfeuchtigkeit in einem Raum unter 25 Prozent beträgt. Auch hier kann man ein Hygrometer nutzen.

Wie misst man eigentlich gefühlte Temperatur?

Wenn wir an einem feuchtkalten und windigen Wintertag spazieren gehen und das Thermometer 1 Grad Celsius anzeigt, empfinden wir das subjektiv kälter als einen Spaziergang bei minus 5 Grad Celsius an einem windstillen Tag mit trockener Luft. Wetterexperten sprechen in diesem Zusammenhang von der sogenannten gefühlten Temperatur und stellen diese in Grad Celsius dar. Welche Messdaten werden zur Berechnung zugrunde gelegt?

Gefühlt: Eiskalt

Gefühlt: Eiskalt

Wetterexperten bestimmen anhand objektiver Messwerte die wahrgenommene Umgebungstemperatur. Dazu zählen: Lufttemperatur, Luftfeuchte und –strömung sowie Strahlungstemperatur, die das Temperaturempfinden bestimmen.

Der Deutsche Wetterdienst nutzt hier das Klima-Michel-Modell als Energiebilanzmodell des Menschen. Anhand des Modells wird das Temperaturempfinden eines so genannten Durchschnittsmenschen errechnet. Für diesen Durchschnittsmenschen, Michel genannt, liegen folgende Annahmen zugrunde: Er ist 1,75 Meter, wiegt 75 Kilogramm und ist 35 Jahre.
Dabei werden die genannten Umgebungsfaktoren als Ganzes berücksichtigt.
Auf der Basis dieser Parameter kann man das Temperaturempfinden eines Durchschnittsmenschen beschreiben und dies in Grad Celsius bestimmen hinsichtlich Behaglichkeit, Wärmebelastung und Kältestress.

Energiepolitik: Neues Gesetz für mehr Übersicht im Strommarkt

Ein neues Gesetz ist in Planung, das Ihnen den Überblick im Strommarkt erleichtern soll. Bald wird es noch einfacher, auf klimaschonenden Strom umzusteigen.

Das neue Gesetz will sicherstellen, dass Stromkunden von ihren Stromlieferanten darüber informiert werden, dass die Kunden an ihrem Wohnort zwischen unterschiedlichen Stromanbietern wählen können. Damit soll der Wettbewerb im Strommarkt gefördert werden. Ziel ist es, die Preise zu senken und gleichzeitig die Chancen für Strom aus regenerativen Quellen wie Wind, Sonne, Wasserkraft, Biomasse usw. zu verbessern. Außerdem sollen neue Techniken für die sparsame Verwendung von Energie (Energie-Effizienz) bekannter gemacht und von mehr Kunden nachgefragt werden.

Windenergie

Windenergie Erzeugung

Die deutschen Stromanbieter sollen verpflichtet werden, auf ihre Wettbewerber und auf sparsame Energietechnik hinzuweisen. Dies können die Stromkonzerne z. B. mit einer Anbieterliste machen, die jährlich mit der Stromrechnung verschickt wird. Ein Vorteil für  Stromkunden.

Was Sie bisher über freie Informationsdienste und die Verbraucherzentralen über umweltschonenden Strom erfahren haben, soll nun zum Gesetz werden.

WIBO-Geschäftsführer Dr. Kay Petersen kommentiert: „Das neue Gesetz wird die Transparenz im Strommarkt stärken, was wir als Hersteller von elektrischen Heizgeräten sehr begrüßen. Für unsere Kunden wird es einfacher, den passenden Stromanbieter auszuwählen – idealerweise mit günstigem Grünstrom. Aus Verantwortung für den Klimaschutz raten wir zum Heizen mit regenerativ erzeugtem Strom.“

Häufig wissen die Menschen gar nicht, dass sie zwischen unterschiedlichen Anbietern frei wählen können und dass es ganz einfach ist, sich für Stromfirmen zu entscheiden, die besondere, umweltschonende Produkte wie grünen Strom anbieten – und trotzdem günstig sind. Wichtige Voraussetzung für den Wettbewerb ist eben, dass die Kunden wissen, dass mehrere Stromanbieter in ihrem Ort zur Verfügung stehen.

Die Informationen über den lokalen Strommarkt müssen verständlich und vollständig sein. Darüber wacht eine neue Bundesstelle für Energieeffizienz im Bundesamt für Wirtschaft. Kleine Stromanbieter können sich dort melden und ihre Angebote einreichen. Alle Anbieter der Region müssen diese Angebote dann in ihre Kundeninformationen einfügen. Außerdem prüft diese Regierungsstelle,  dass eine ausreichende Anzahl von Anbietern besteht.

Aus Sicht der Stromkunden ist diese neue Strommarktinfo wirkungsvoll. Die großen Stromanbieter werden das vermutlich kritisch sehen. Noch ist das Gesetz nicht in Kraft.

Die Vorgabe kommt vom Europäischen Rat und wird nun in deutsches Recht umgesetzt. Der neue Gesetzentwurf ist Teil des 2007 verabschiedeten Integrierten Energie- und Klimaprogramms der Bundesregierung (IEKP), das weltweit Maßstäbe setzt in Sachen Energieeffizienz.

Warum Frauen immer frieren und wie man trotzdem einvernehmlich heizen kann

„Fenster zu, es ist kalt!“ Dass Frauen in Büros häufiger über Kälte schimpfen und die männlichen Kollegen dies nicht verstehen können, ist bekannt.

Aber warum empfinden Männer und Frauen Temperaturen so unterschiedlich? Und in welchem Verhältnis stehen  gemessene und gefühlte Temperatur? Des weiteren soll geklärt werden, welche Kriterien eine Behaglichkeitstemperatur im häuslichen Bereich bestimmen und welche Innovationen die Elektroheizungsbranche bieten kann.

Neben allen Missverständnissen zwischen Mann und Frau, ist es in diesem Zusammenhang tatsächlich kein männliches Vorurteil, dass Frauen schneller frieren als Männer. Dafür gibt es eine Reihe von Gründen.

Bei Männern sorgt das Hormon Testosteron für mehr Muskelaufbau. Das Verhältnis von Muskel zu Fettanteil ist wesentlich höher als bei Frauen. Im Schnitt verfügen sie über 40 Prozent, Frauen lediglich über 25 Prozent. Da Muskeln ständig Wärme erzeugen, haben Männer einen größeren Wärmevorrat. Und darüber hinaus sind Männer im wahrsten Sinne dickhäutiger. Die dickere Haut verringert die Wärmeabstrahlung.

Die weiblichen Hormone dagegen sorgen dafür, dass ab 15 Grad mehr die inneren Organe durchblutet werden auf Kosten der Versorgung der äußeren Bereiche des Körpers.

Wärmen

Wärmen

Neben diesen geschlechtsspezifischen Unterschieden spricht man häufig von gefühlter Temperatur, die im männlichen und weiblichen Empfinden erheblich unterschiedlich sein kann. Wetterexperten meinen damit die wahrgenommene Umgebungstemperatur, die sich aber auch tatsächlich durch objektive Messwerte bestimmen lässt. Dazu zählen: Lufttemperatur, Luftfeuchte und –strömung sowie Strahlungstemperatur, die das Temperaturempfinden bestimmen.

Der Deutsche Wetterdienst nutzt hier das Klima-Michel-Modell als Energiebilanzmodell des Menschen. Es beschreibt das Temperaturempfinden eines so genannten Durchschnittsmenschen und integriert die genannten Umgebungsfaktoren als Ganzes. Für diesen Durchschnittsmenschen, Michel genannt, liegen folgende Annahmen zugrunde: Er ist 1,75 Meter, wiegt 75 Kilogramm und ist 35 Jahre alt.

Ein Unterbegriff zur gefühlten Temperatur ist die Behaglichkeitstemperatur. Im Bereich der Innenräume steht sie für die gefühlte Temperatur, bei der sich – statistisch gesehen – die meisten Menschen wohlfühlen.

Für Innenräume wird sie nach DIN EN ISO 7730 definiert und ist ein wichtiger Richtwert, um ein gesundes und angenehmes Raumklima zu bestimmen. Dabei liegt die ideale Temperatur bei 21 Grad z.B. in Wohn- und Arbeitsräumen, wenn die Bewohner sitzen und  bekleidet sind. Für die Hauptnutzzeiten im Bad liegt die Temperatur bei 23 Grad, während sie im Schlafzimmer zur Ruhezeit zwischen 16 und 18 Grad sein kann.

Mit intelligenten und leistungsstarken Regelsystemen kann der Heizbedarf punktuell ausgesteuert und kostensparend eingestellt werden. Im Bereich der Elektroheizungssysteme bieten dazu ausgewählte Unternehmen Heizthermostate, die die gewünschte Wärme regulieren und sehr genau arbeiten sowie für einen sparsamen Verbrauch sorgen. Wird darüber hinaus mit Strom aus regenerativen Quellen geheizt, ist eine optimale Energieeffizienz bzw. klimaneutrales Heizen gesichert – und damit auch ein sparsamer Umgang mit Ressourcen.

Neben der Lufttemperatur steht das Behaglichkeitsgefühl in Räumen in Wechselwirkung mit weiteren Faktoren: Dazu gehört die Luftfeuchte, Luftströmung und die Temperatur der Wand- und Verglasungsflächen. Auch die Raumausstattung mit Teppichen und Wandfarben beeinflussen das Wärmeempfinden. Als deutscher Marktführer im Direktvertrieb von Elektroheizsystemen empfiehlt das WIBO-WERK  auf Folgendes zu achten.

Für die optimale Fußwärme eines Raumes empfehlen sich Heizkörper, die ein sehr gutes Verhältnis von Konvektions- und Strahlungswärme gewährleisten. Denn ein fußkalter Raum wird schneller insgesamt als kühl empfunden. Um für eine angemessene Luftfeuchte zu sorgen, sind besonders Geräte mit integrierten Luftbefeuchtern zu empfehlen.

Starke Luftströmungen werden als lästig und störend empfunden. Hier sollte beim Kauf auf Heizkörper geachtet werden, die zwar eine hervorragende Konvektion garantieren, dies den Kunden aber im wahrsten Sinne des Wortes nicht spüren bzw. „um die Ohren wehen lassen“.

Schließlich unterstützen „warme“ Wandfarben und Teppiche aus Naturmaterialien ein subjektives Behaglichkeitsgefühl.

Wenn sich nun die Kollegin durch diese Argumente für optimale Raumtemperaturen nicht beeindrucken lässt, bleibt als Alternative nur: hitzige Diskussionen und Kniebeugen am Schreibtisch.

Einer für Alle

Der Umgang mit Holzkaminen erfordert fachliche Kenntnisse und Erfahrung.

Auch wenn man die bautechnischen und monetären Voraussetzungen zum Einbau eines Kamins beiseite lässt, ist der sichere und kompetente Umgang mit einem Holzkamin lebensnotwendig. Singles, Alleinerziehende und viele Stadtbewohner im Allgemeinen besitzen diese praktischen Fertigkeiten nicht.

Um aber möglichst vielen den Wunsch nach diesem besinnlichen Objekt zu ermöglichen, schließt der E-Kamin diese Lücke. Er erfüllt, neben vergleichsweise geringen Anschaffungskosten, optimal den Wunsch nach häuslicher Instant-Entspannung und kann problemlos von jedem bedient werden.

Der Elektrokamin als Objekt

So wie der italienische Hersteller Alessi simple Gebrauchsgegenstände wie eine Käsereibe zum Objekt macht, hat sich der Wunsch auf Gestaltung von Objekten durchgesetzt.

Wohnaccessoires werden sichtbarer und in ihrer Funktionalität aufgewertet. Gleichzeitig ist die eindimensionale Funktionalität eines Objekts nicht mehr ausreichend. Wohnaccessoires sollen gleichermaßen funktional und dekorativ sein.

Beim Rückzug in die eigenen vier Wände wird nicht nur aufgetankt, sondern generell ist das Zuhause interaktiver geworden. Das Kino wird zum DVD-Abend mit Freunden nach Hause geholt, statt Restaurant wird zum gemeinsamen Kochen in die Wohnküche geladen, gemütliche riesige Sofalandschaften laden zu langen Abenden und ausführlichem Plaudern ein.

Dazu passen besinnliche Stunden vor dem Kamin. Der Elektrokamin erzeugt Besinnlichkeit auf Knopfdruck. So ist das Sinnbild der gemeinschaftlichen Entspannung sicher und unproblematisch zu haben.

Kamin gucken statt Fernsehen

Die Notwendigkeit, zu Hause wieder aufzutanken und zu entspannen, ist größer geworden. Ob am Arbeitsplatz, im Supermarkt, in der U-Bahn oder unterwegs, stets lauern Reize und Informationen – sowohl werblicher als auch informativer Natur. Ständig ist man gezwungen, zwischen vielen Alternativen zu wählen und sich zu entscheiden.

Der Rückzug ins Häusliche ist zugleich notwendig, um wieder aufzutanken und gewappnet durch unser Informationszeitalter zu bewegen. Um zu sich zu kommen, ist Fernsehen – die beliebteste Freizeitbeschäftigung der Deutschen – nachweislich wenig förderlich. Den Blick – sozusagen meditativ – in das Flammenspiel eines Kamins zu richten,verhilft zu nachhaltiger Regeneration.

Wärme als Instantlösung

Frühe Heimeligkeit

Unsere Zeit ist schnelllebiger und flüchtiger geworden. Fand früher der Wochenhöhepunkt nach der Kirche beim sonntäglichen Mittagessen statt, ist der tägliche Genuss heute selbstverständlich geworden. Lebensqualität im Sinne von Tageshöhepunkten zieht sich durch unseren Alltag:  Schön und abwechslungsreich essen will man täglich und Sprints von Highlight zu Highlight sind nicht ungewöhnlich.

Für die meisten Paare ist es heute selbstverständlich, gemeinsam zum Einkommen beizutragen und die Kinder zusammen großzuziehen. Im Gegensatz zu früher erledigen die meisten Frauen (und Männer) die Hausarbeit heute nebenbei nach der Rückkehr vom Arbeitsplatz. Das heißt, die Aufgaben haben sich zum einen multipliziert und zum anderen lösen sich alte Rollenmuster auf. Dieses veränderte Rollenverständnis führt gleichzeitig zu einem ökonomischeren Umgang mit Zeit im Wohnbereich. Denn mehr Aufgaben müssen in kürzerer Zeit erledigt werden.

Statt Kartoffeln zu schälen, werden mit wenigen Handgriffen Instant-Gerichte auf den Tisch gebracht. Zur Unterstützung eines guten Zeitmanagements werden im Wohnbereich Geräte eingesetzt, die auf Knopfdruck arbeiten, wie die Waschmaschine und der Trockner. Auch die Heizung wärmt auf Knopfdruck.

Auf Knopfdruck

Selbst der wird überflüssig, wenn ein Thermostat installiert wurde. Es gehört zum Selbstverständnis unseres Alltags, die schnelle und problemlose Umsetzung unserer Bedürfnisse zu bekommen. Und wir schaffen uns ein hohes Maß besinnlicher Situationen. Der E-Kamin bedient genau diese Erwartungshaltung.

Das Entspannungsmoment vor dem Kamin zu sitzen kann zur Dauereinrichtung werden – je nach Bedarf und Tagesverfassung. Dieser Genuss ist sofort per Knopfdruck hergestellt.

Und täglich grüßt das Flammenspiel

Gemeinsam vorm Kamin

Als Vorbehalt gegenüber E-Kaminen wird häufig genannt, sie simulierten lediglich den optischen Eindruck eines Holzfeuers und ein sinnliches Erleben würde geschmälert. Dagegen bemängeln Hersteller von E-Kaminen bei Holzkaminen die mangelnde Sicherheit und Verschwendung fossiler Brennstoffe. Die Gegenüberstellung dieser Argumente ließe sich beliebig fortsetzen. Viel interessanter als das Für und Wider von echtem versus künstlichem Feuerschein ist die Entwicklung der Möglichkeit, ein Flammenspiel als täglich verfügbares Entspannungsmoment zu haben. Es gibt viele Gründe, warum das Bedürfnis nach Entspannung so wichtig geworden ist bzw. im eigenen Wohnbereich eine besinnliche Atmosphäre zu schaffen und durch Symbole diese Entspannungssituation zu verstärken. Und auf welche Weise hat sich der Anspruch entwickelt, alles schnell, jederzeit, sicher und für jeden erreichbar haben zu wollen.